Für manche das einzig Richtige!

Stückholz

 

 

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Brennholz
Frisches Brennholz enthält in der Vegetationsperiode 80-90 Gewichtsprozent Wasser. Im Winter
liegt der Wert bei 70%. Zum Verfeuern muss das Holz also getrocknet werden. Bäume sollten
möglichst im Winter gefällt werden, wenn der Wassergehalt niedriger ist. Die Holzscheite
müssen eine passende Länge für die Feuerstätte des Heizkessels aufweisen.
Gutes Brennholz enthält maximal 15-25% Wasser. Das Holz ist abzulängen und in Scheite mit
passender Größe zu hacken, damit es gut trocknen und im Heizkessel verfeuert werden kann.
Kleine Brennholzstücke sind zu entrinden (wobei die Rinde in Längsstreifen entfernt wird).
Dicke und feuchte Holzstücke brennen schlecht und verkohlen langsam. Bei diesem Brennholz
bildet sich viel Teer und Ruß im Kessel. Dadurch fällt der Verbrennungswirkungsgrad schlechter
aus.
Der Wassergehalt im Brennholz kann durch Wiegen ermittelt werden. Nehmen Sie zum Testen
einem frisch gehackten Holzscheit. Das Gewicht muss um ca. 60% sinken. Wiegt der Frischholzscheit
z.B. 1000 g, muss das Gewicht auf 400 g sinken, bevor sich das Holz zum Verfeuern
eignet.
 
Verbrennung
Holz ist eine organische Substanz. Kohlen- und Wasserstoff sind seine brennbaren Elemente.
Wird Holz erhitzt, werden dessen Bestandteile freigesetzt und vergasen. Bei einer effektiven
Verbrennung (es ist eine ausreichende Primär- und Sekundärluftmenge vorhanden) bildet
sich Kohlenmonoxid und Wasserdampf, die eine saubere Verbrennung bewirken. Holz enthält
außerdem einen gewissen Anteil an Mineralien. Diese stellen Verunreinigungen dar. Um ein optimales
Verbrennungsergebnis und eine hohe Energieausbeute zu erzielen sowie die Schmutz und
Rußemissionen zu minimieren, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein.
Trockenes Brennholz. Das Wasser im Brennholz muss verdampfen, bevor das Holz verbrannt
werden kann. Bei einem zu hohen Wassergehalt findet nur eine unvollständige Verbrennung
statt.
In der Feuerstätte werden eine ausreichende Verbrennungsluftmenge und eine ausreichend hohe
Temperatur benötigt. Die Luftmenge darf auf keinen Fall zu gering sein. Beim Trocknen von
feuchtem Holz geht viel Wärme verloren. Feuchte Luft, ein kalter Schornstein und ein Rauchgaskanal
mit geringem Querschnitt wirken sich nachteilig auf den Zug aus. Bei der Entzündung
ist reichlich Sauerstoff nötig, um schnell eine solide Kohleschicht aufzubauen und eine effektive
Verbrennung zu erzielen.